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Archiv für die 'Kanarische Inseln' Kategorie

Kanarische Inseln (span. Islas Canarias)

Mittwoch 17. September 2008 von admin

Die Kanarischen Inseln gehören zwar geographisch zu Afrika, sind aber dennoch eine der 17 autonomen Gemeinschaften Spaniens. Den Status einer autonomen Region erhielten sie 1982. Alle 4 Jahre wechseln sich Santa Cruz de Tenerife und Las Palmas de Gran Canaria als Regierungssitz ab.Die Inselgruppe hat eine  Gesamtfläche von  7.500 Quadratkilometern und wird von mehr als 2 Millionen Menschen bevölkert. Zu den populärsten Inseln bei den Touristen zählen  Lanzarote, Gran Canaria, Teneriffa, Fuerteventura, La Palma, La Gomera und El Hierro. Die beiden am östlichsten gelegenen Inseln, Lanzarote und Fuerteventura, sind die ältesten von allen der kanarischen Inseln, schätzungsweise 20,6 Millionen Jahre alt/jung. La Gomera entstand vor etwa 12 Millionen Jahren, die anderen Inseln vor 2-7 Millionen Jahren. Was alle Inseln gemeinsam haben : sie sind vulkanischen Ursprungs.
Die Flora auf den kanarischen Inseln ist sehr artenreich. Man schätzt circa 2000 Pflanzenarten, von denen 514 endemisch sind. Von diesen kanarischen Endemiten kommen wiederum ungefähr 57% nur auf einer der Inseln vor.
Reptilien und Vögel bestimmen zum größten Teil die Tierwelt. Die “kleine Kanareneidechse” (Gallotia caesaris) mit einer Länge von bis zu 35 cm tritt am häufigsten auf. Auf El Hierro trifft man auf Gallotia simonyi machadori, eine unter Naturschutz stehende Echsenart, mit bis zu 75 cm Länge die größte des Archipels. Weiterhin kann man auf den Kanaren Skinke (Glattechsen) und Geckos beobachten. Schlangen gibt es nicht. Von den Vögeln gibt es ebenfalls viele endemische Arten, wie der kanarische Buntspecht und die kanarische Waldohreule.
Der Artenreichtum setzt sich auch bei der Meeresfauna fort: Schwertfische, verschiedene Rochenarten, Thunfische, Papageifische sowie bis zu 28 Wal- und Delfinarten, die in der bis zu 3000 m tiefen Meerenge zwischen Teneriffa und Gomera zu beobachten sind.
Das größte Reptil ist die in Küstennähe lebende Meeresschildkröte.
Auch die Insektenwelt ist üppig mit mehreren tausend Arten vertreten. Riesige Heuschreckenschwärme aus Afrika kommend, waren bis in die Mitte des letzten Jahrhunderts ein sehr großes Problem. Heute werden diese Schwärme bereits auf dem Meer mit Insektiziden bekämpft.
Von den 13 spanischen Nationalparks befinden sich allein 4 auf den kanarischen Inseln. Es sind : Teide (Teneriffa), Timanfaya (Lanzarote), Caldera de Taburiente (La Palma) und Garajonay (La Gomera).
Das mediterran-subtropische Klima hat den Kanaren den Beinamen “Inseln des ewigen Frühlings” eingebracht. Verantwortlich dafür ist der Kanarenstrom (Teil des Golfstroms) und die Passatwinde, die die extrem warmen Luftmassen aus der nahegelegenen Sahara meistens fernhalten. Eine Ausnahme bildet hier “Calima”, eine Wetterlage, bei der der Ostwind feinen Saharastaub, verbunden mit trockner warmer Luft, auf die Inseln trägt.

Um die wirtschaftliche und soziale Entwicklung der kanarischen Inseln zu fördern, wurde im Januar 2000 die Sonderzone ZEC (Zona Especial Canaria) eingerichtet. Diese Zone zeichnet sich durch niedrige Steuersätze aus (z.B. die Körperschafzssteuer beträgt nur 4%, eine den Endverbraucher belastende “Inselsteuer” , vergleichbar der Mehrwertsteuer, gerade mal 5%). Ziel ist es, ausländische Investoren und somit ausländisches Kapital auf die Inseln zu holen, um nicht nur von dem Wirtschaftszweig Tourismus abhängig zu sein. Diese Zone ist bis 2019 noch existent.

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Die vier Nationalparks der Kanaren

Dienstag 16. September 2008 von admin

folgt bald …….



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Teneriffa (spanisch Tenerife)

Sonntag 31. August 2008 von admin

Teneriffa ist mit 80 km Länge und bis zu 50 km Breite und einer Fläche von 2.035 Quadratkilometern die größte der kanarischen Inseln.Sie ist 1300 km vom spanischen Festland entfernt. Die Hauptstadt heißt Santa Cruz de Tenerife
Auf Teneriffa leben ungefähr 865.000 Menschen (Tinerfeños genannt) , das entspricht einer Bevölkerungsdichte von 425 Einwohnern pro Quadratkilometer.
Teneriffa ist wie alle Inseln der Kanaren vulkanischen Ursprungs und vor etwa 5-7 Millionen Jahren entstanden.
Im Jahre 1495 wurde Teneriffa von den Spaniern erobert. Die damaligen Ureinwohner, die Guanchen, unterlagen der spanischen Übermacht.Durch die Vermischung Ureinwohner mit den Spaniern, verschwanden die Guanchen als eigene Ethnie. Teneriffa war für die Spanier ein wichtiger strategischer Stützpunkt für ihren Schiffsverkehr zu den amerikanischen Kolonien.1657, 1706 und 1797 versuchten die Engländer vergeblich, Teneriffa zu erobern.
Von Teneriffa aus startete Franco 1936 seinen Putsch gegen Spanien. Während der Diktatur war das Inselarchipel wirtschaftlich vollkommen isoliert. Bananen waren der einzige Exportartikel. Mit zunehmender Bedeutung durch den Tourismus Mitte der 70-er Jahre des letzten Jahrhunderts begann der wirtschaftliche Aufschwung der Inseln.
Heute sind die Wirtschaft und die Infrastruktur überwiegend auf den Tourismus ausgerichtet, der sich vor allem um Puerto de la Cruz im Norden und Los Christianos im Süden konzentriert. Die Ferienzentren sind durch Autobahnen mit der Hauptstadt verbunden. Moderne und klimatisierte Busse verkehren auf diesen Strecken. Fast jede Ortschaft ist durch Busse erreichbar. Seit 2007 gibt es zusätzlich ein 12 km langes Straßenbahnnetz. Die Tranvía Tenerife verbindet Santa Cruz mit dem nördlichen Umland und der Innenstadt von La Laguna. Ein Ausbau des Schienennetzes zum Flughafen Teneriffa Nord wird ebenso diskutiert wie der Bau einer Eisenbahnlinie von Santa Cruz zum Südteil der Insel und dem Flughafen Tenerife Sur Reina Sofía.
Wie alle Inseln des Archipels hat auch Teneriffa ganzjährig milde Temperaturen, in den Wintermonaten durchschnittlich 18 Grad, in den Sommermonaten durchschnittlich 25 Grad. Teilweise kommen allerdings auch Hochtemperaturphasen mit 35 Grad vor.
Der Pico del Teide ist mit 3.718 m zugleich der höchste Berg Spaniens.
Dieser Beitrag wird fortgesetzt



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Lanzarote

Sonntag 31. August 2008 von admin

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El Hierro

Sonntag 31. August 2008 von admin

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La Palma

Sonntag 31. August 2008 von admin

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La Gomera

Sonntag 31. August 2008 von admin

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Gran Canaria

Sonntag 31. August 2008 von admin

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Fuerteventura

Sonntag 31. August 2008 von admin

Auf einer Gesamtfläche von 1.660 Quadratkilometern leben etwa 94.500 Einwohner, das entspricht einer Bevölkerungsdichte von fast 57 Einwohnern pro Quadratkilometer. Fuerteventura ist nach Teneriffa die zweitgrößte Insel der Kanaren. Sie ist ca. 100 km lang und bis zu 31 km breit. Bis zur marokkanischen Küste im Osten sind es 120 km.
Die Hauptstadt Fuerteventuras heißt Puerto del Rosario.
Im Nordosten bei Corralejo befinden sich große Wanderdünen, die auf die Nähe zum afrikanischen Festland schließen lassen.
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www.aldiana.de

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