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Archiv für die 'Balearische Inseln' Kategorie

Formentera

Dienstag 16. September 2008 von admin

Formentera ist eine der beiden größeren Inseln die zusammen mit Ibiza die Inselgruppe der Pityusen bildet. Die zweitkleinste Insel der Balearen liegt ca. 20 Kilometer südlich von Ibiza, ist nur 19 Kilometer lang und bietet lediglich 8.442 Einwohnern ein zu Hause, gelegen auf 83,2 Quadratkilometern Inselfläche. Der Ausländeranteil beträgt hier 26,0 Prozent. Die gemütliche Insel wurde bereits in vorgeschichtlicher Zeit bewohnt, es wird vermutet, das dies im 2. Jahrtausend v. Chr. gewesen sein muss, wie z.B. die megalithische Grabstätte, namens “Ca na Costa” beweist. Zu römischen Zeiten gab es auf Formentera allerdings eine umfangreiche Bevölkerung, wie viele, umfangreiche Funde vermuten lassen.
Interessant ist, dass gerade in den 1960er und 1970er Jahren besonders Hippies einreisten, welche aber ursprünglich von Ibiza kamen. Man erkennt diese Tatsache daran, dass die Insel mit Berühmtheiten wie Bob Dylan, Pink Floyd und King Crimson in Verbindung gebracht wird. Sogar Chris Rea lebte eine zeitlang auf Formentera und drehte dort einige Trailer für seine Musik.
Ab den 1980ern setzte dann der Massentourismus ein, was der idyllischen Insel seine ursprüngliche Beschaulichkeit nahm. Da Formentera zum Glück von dem einst vorherrschenden Bauboom verschont blieb, ist sie eine der schönsten Inseln des Mittelmeers. Den Besuchern erwarten lange, weiße Strände, kristallklares, türkisfarbenes Wasser und das Gefühl von unberührter, freier Natur. Besucht man südlicher gelegene Gegenden Formenteras, so wird man feststellen, dass die Bevölkerungsdichte in diesen Gebieten immer geringer wird, da dort das bergische Land, auf dem man Einwohner antrifft, beginnt und sich in eine Höhe von maximal bis zu 119 Metern erstreckt.



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Formentera für Individualisten

Dienstag 16. September 2008 von admin

An manchen Tagen ankern unzählige weiße Luxus-Yachten am Strand von Levante. Romantik pur.

Aber nicht die Yachten sind es, die die Urlauber auf die Insel Formentera ziehen. Die Strände sind es! Weiß und weich ist der Sand, dass Wasser ist türkis wie in der Karibik. Formentera ist die zweitkleinste bewohnte Insel der spanischen Autonomen Region Balearen.

In der Hauptsaison ist auf Formentera genau so Betrieb wie überall am Mittelmeer. Im Frühjahr und im Herbst ist es auf Formentera so, wie es sich die Stammurlauber wünschen. Viele der Stammurlauber kommen seit den 1970er Jahren nach Formentera. In den Monaten sind nur wenige Gäste auf der Insel, so kann es sein, dass man bei Spaziergängen immer wieder den selben Gesichtern begegnet. Ein Grund warum Formentera als Tipp für Erholungssuchende gilt.

Das Formentaera weitgehend vom Massentourismus verschon geblieben ist, liegt nicht zuletzt an der Anreise. Die Insel ist 18 Kilometer lang und stellenweise „nur“ zwei Kilometer breit – zu klein für einen Flughafen. Per Schiff kommen alle Urlauber und Güter auf die Insel. Meist erfolgt die Anreise über Ibiza in den Hafen La Sabina. Die Überfahrt von Ibiza dauert eine gute halbe Stunde.

Die kurze Liste der Sehenswürdigkeiten von Formentaera lässt sich an einem Tag abarbeiten. Eine Sehenswürdigkeit ist der Leuchtturm am Cup de Barbaria, oder das Insel-Museum. Ein Bummel durch die Urlaubsorte wie z.b. Sant Francese ist eine alternative und attraktive Abwechselung zum Strandleben auf Formentera.

Formentera war das einstige Paradies der Blumenkinder und ist heute das Ziel von Individualisten.



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Andalusien (spanisch Andalucía)

Donnerstag 4. September 2008 von admin

Wessen Herz Andalusien einmal erobert hat, das lässt es nicht mehr los. Andalusien ist etwas Besonderes, es ist nicht nur eine Region, es ist ein Lebensgefühl.
Im Norden grenzt Andalusien an Extremadura und Kastillien-La Manche, im Osten an Murcia, im Westen liegt Portugal und im Süden das Mittelmeer.
Andalusien ist aber nicht nur durch seine Küsten zur Touristenhochburg aufgestiegen, auch das Landesinnere hat so manchen Schatz zu bieten.

Am bequemsten erreicht man Andalusien mit dem Flugzeug. Hier bieten sich die Flughäfen Malaga, Almeria oder Sevilla an. Allein der Anflug auf Malaga ist schon ein Erlebnis. Über den hohen Bergen der Sierra beginnt allmählich der Sinkflug. Die Berge kommen immer näher und dann sieht man das Meer, aber es ist noch nicht das Meer, es sind die mit Planen überzogenen Gewächshäuser der Region um Almeria. Doch von oben sieht es aus, wie das Meer. Aber es braucht nicht lange und man sieht das blaue Wasser, dann noch eine Schleife über dem Meer, welches fast zum greifen Nahe ist und schon setzt der Flieger weich in Malaga auf.

Wer Andalusien für sich erobern will, mietet sich am besten noch am Flughafen ein Auto. Hier bestehen die Möglichkeiten am Schalter einer großen renommierten Autovermietung, bei einer einheimischen Autovermietung oder man kommt in die Halle, hier stehen die kleinen Autovermieter und warten auf Kundschaft. Sicherlich gehört eine Portion vertrauen dazu, hier ein Auto zu mieten. Doch häufig lohnt es sich, dass es immense Preisunterschiede zwischen den großen Anbietern und den Kleinen gibt. Auch sind die Autos in der Regel nicht besser oder schlechter als Anderswo. Sind die Formalitäten erledigt, kann der Urlaub beginnen.

Da es in Spanien keinerlei Probleme mit Einkaufsmöglichkeiten gibt, bieten Ferienwohnungen die nötige Unabhängigkeit. Wer im Urlaub nicht selber für das Frühstück sorgen möchte, der ist sicherlich mit einem Hotel besser beraten. Die anderen Mahlzeiten sollte man jedoch in einem der zahlreichen Restaurant einnehmen, am besten dort, wo auch die Einheimischen essen. Hier ist das Essen landestypisch und zumeist sind hier moderate Preise. Für Freunde von Fisch und Meeresfrüchten, ist hier ein wahres Eldorado.

Bereits im Vorfeld sollte man sich einen groben Plan machen, was man alles sehen und besichtigen möchte. Andalusien bietet hier zuviel, um alles in einen Urlaub zu packen. Letztendlich hat man Urlaub und möchte sich auch ein wenig erholen. So sollte man nicht vergessen, den ein oder anderen Strandtag einzulegen. Auch die Wärme ist ein nicht zu unterschätzender Faktor der Besichtigungstouren.

Da die meisten Touristen Malaga anfliegen, sollte man hier vielleicht beginnen. Der Stadtrand von Malaga ist enttäuschend. Nicht als Hochhäuser. Doch fährt man in die Stadt hinein, findet man eine wunderschöne Altstadt, mit kleinen Gasen. Hoch über der Stadt thront die „Alcazaba“. Es ist etwas mühsam dort hinaufzusteigen, aber es lohnt sich. Unterhalt der alten Burganlage befindet sich das römische Theater, welches teilweise besichtigt werden kann. Die Kathedrale und das Geburtshaus Pablo Picassos runden den Besuch in der Stadt ab. Die Stierkampfarena sucht man in der Altstadt vergebens, sie findet man im Gewirr der Hochhäuser.

Entlang der Küstenstrasse in Richtung Westen, gelangt man nach Marbella, vorbei an ein paar sehr schönen Küstenorten, die durchaus auch einen zweiten Blick wert sind. Marbella ist die Hauptstadt des Jet-Set und wirkt daher schon sehr mondän. Die kleine Altstadt besticht ebenfalls durch die kleinen Gassen. Das Zentrum ist der „Plaza de los Naranjos“ (Platz der Orangenbäume) in deren Schatten es sich wunderbar sitzen lässt. Im Unterschied zu Malaga sind hier die Preise allerdings dem Jet-Set angepasst und die Waren in den schön gestalteten Schaufenstern haben häufig keine Preisangaben mehr. Dennoch sollte man auf Marbella nicht verzichten.

Weiter entlang der Küstenstrasse gelangt man endlich zum südlichsten Zipfel, dem Felsen von Gibraltar. Nachdem die Zollformalitäten erledigt sind, Gibraltar ist englisches Hoheitsgebiet, kann die Stadt „eingenommen“ werden. Parkplätze findet man am Rande der Altstadt. Wie fast alle Städte in Andalusien, findet sich auch hier die maurische Architektur in der Altstadt. Touristen aller Nationen wuseln durch die engen Gassen, denn in Gibraltar kann man zollfrei einkaufen. Mit der Seilbahn geht es hoch hinaus auf , auf den „Affenfelsen“, den wohl einzigen Ort in Europa, an dem frei lebende Affen vorkommen. Auf dem Plateau befindet sich ein altes Fort das es zu erkunden gilt. Es ist allerdings mit kleinen Kindern Vorsicht geboten, da vieles schlecht abgesichert ist.
Den Hunger sollte man besser wieder auf der spanischen stillen, es sei denn, man liebt die englische Küche.

Ein weiteres Highlight bietet die kleine Stadt Ronda. Die Stadt liegt komplett auf einem nach allen Richtungen steil abfallenden Felsplateau. Die maurische Altstadt und der neuere Teil sind durch eine tiefe Schlucht getrennt, verbunden durch Brücken. Die spektakulärste Brücke ist der „Puente Nuevo“. Die Stadt versetzt den Besucher in eine völlig andere Welt. Rilke nannte Ronda „die geträumte Stadt“ und so kommt man sich vor. Wie in einem Traum. Die engen Gasse die sich immer noch nach oben winden. Kleine Paläste mit maurischen Innenhöfen und die alte Stierkampfarena. In ganz Spanien gibt es keine vergleichbare Arena.
Großen Bekanntheitsgrad erlangte die Stadt auch durch seine kulinarischen Spezialitäten, wie die Blutwurst und den Serrano-Schinken.

Viel Zeit sollte der Besucher für Sevilla mitbringen. Auch hier strömt das Zusammenspiel mittelalterlicher und maurischer Architektur auf den Betrachter ein. Es ist ratsam das Auto vor der Altstadt zu parken, da die Gassen so eng sind, dass zwar ein Auto durchpasst, aber die vielen Touristen oft nicht wissen, wie sie sich noch an die Wände pressen sollten. Außerdem kann man die Altstadt aus dem Auto nicht wirklich genießen. Die riesige Kathedrale lässt den Betrachter schon von außen vor Ehrfurcht erstarren. Sie ist die drittgrößte der Welt. Die Türen der Häuser der Altstadt stehen den ganzen Tag auf und man schaut buchstäblich den Leuten ins Wohnzimmer. In Sevilla befindet sich ebenfalls der „Alcazar“ von Pedro I. el Cruelo. Pedro holte sich extra hierfür maurische Handwerker. Später wurde der Palast durch andere Herrscher und Baustile immer wieder erweitert. Weiter besticht Sevilla durch seine wunderschön angelegten Gärten und weitere prächtige Gebäude wie die Börse.

Ein weiteres Ziel sollte Cordoba sein. Auch hier findet sich eine für Andalusien typische Altstadt aus maurischen und mittelalterlichen Elementen. Besondere Erwähnung sollte hier die Mezquita finden, die seit ihres Bestehens wohl den größten Religionen als Gotteshaus gedient hat. Ebenfalls ein lohnenswertes Ziel ist die Besichtigung des „Alcazar de los Reyes Christianos“ (Palast der christlichen Könige). Dieser diente unter anderem, den katholischen Königen Ferdinand und Isabella als Sitz, bis zur Rückeroberung Granadas.

Wobei schon das nächste Ziel Erwähnung gefunden hat. Neben der wunderschönen Altstadt ist es wohl mehr die „Alhambra“ welche die Besucher magisch anzieht. Das Burgareal ist kann man im Rahmen der Öffnungszeiten immer besichtigen. Allein dies ist schon ein Besuch wert. Neben den Wehrtürmen finden sich noch weitere Gebäude die es zu erkunden gilt. So auch der Sommerpalast von Karl V., der den Besucher an römische Arenen erinnert. Der Palast ist Kreisrund mit einem großen Innenhof. Er beherbergt u.a. das Museum für spanisch – muslimische Kunst.
Anders ist es mit dem Nasriden-Palast. Hier sind die Besucherzahlen begrenzt und es ist ratsam, entweder sehr früh vor Ort sich die Karten zu besorgen oder vorher zu reservieren. Auf den Eintrittskarten ist der Beginn des Rundganges vermerkt. Erscheint man zu dieser Zeit nicht, ist die Eintrittskarte hinfällig. Der ganze Palast ist ein einzigartiges Kunstwerk. Innenhöfe, Gärten, Brunnen und Gebäude zeigt das Schönste was maurische Handwerkskunst zu bieten hat.

An die Küste kommt man entweder über eine Schnellstrasse oder man biegt noch auf dem Plateau von Granada auf eine kleine „Touristenstrasse“ ab, welche durch die Berge hinunter ans Meer führt. Diese kleine Strasse windet sich gefährlich durch das Bergmassiv, aber es ist jeden Schweißtropfen wert, den die Abfahrt kostet. Die Landschaft entschädigt für so manche angstvolle Schrecksekunde, nicht wegen der Qualität der Strasse sonder eher wegen der Enge und der schlechten Seitensicherung.

Doch auch die Küstendörfer haben ihre Reize. Sie sind allerdings bereits sehr auf Tourismus ausgelegt. Ruhe findet man in den vielen kleinen „weißen Bergdörfern“. Hier findet man noch eine gewisse Ursprünglichkeit.

Andalusien bietet für jeden Geschmack etwas. Die Heimat des Flamenco bietet kulinarische Highlights, lebendige Feste, Wasserspaß und alles auf geschichtsträchtigem Boden. Wer einmal Andalusien ins Herz geschlossen hat, den lässt es nicht mehr los.




Vom nahegelegenen Palos de la Frontera startete Christoph Columbus in die “neue Welt”. Im Franziskanerkloster von La Rabida (gegründet 1261) traf er seine Vorbereitungen.




www.aldiana.de



Cadiz:
Cadiz wurde vor 3000 Jahren von den Phöniziern gegründet und ist die älteste Stadt Spaniens. Hervorragende Strände an der Costa de la Luz. Sie reicht bis in die Provinz Huelva. Der Nationalpark Donana, ein Resort von Wanderdünen und Marschland, wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.
Wird fortgesetz

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Balearen

Sonntag 31. August 2008 von admin

Die Balearischen Inseln werden in der Landessprache “Illes Balears” genannt und sind eine im westlichen Mittelmeer gelegene Inselgruppe die außerdem eine autonome Gemeinschaft Spaniens sind. Weiterhin gehören nicht nur die eigentlichen Balearischen Hauptinseln Mallorca und Menorca zur Gemeinschaft, sondern auch die Pityusen mit Ibiza und Formentera. Es befinden sich ebenfalls noch einige, unbenannte Felsinseln, die unter Naturschutz stehen unter den Balearen, wobei nicht alle namenlos sind, aber ebenso wie weitere 146 unbewohnte Inseln die autonome Gemeinschaft Spaniens umfassen. Die Inseln erstrecken sich über eine Fläche von mindestens 4.992 Quadratkilometer und sind von ungefähr 1,03 Millionen Menschen besiedelt. Die Amtssprachen sind Spanisch und Katalanisch, doch da auch viele ausländische Einwanderer auf die Balearen kamen, was in Zahlen bedeutet, dass der Ausländeranteil bei ca. 17% liegt, sind gesprochene Sprachen aller Herkunftsländer vertreten. Was wiederum den Ursprung hat, dass mit dem Ausbau der Fremdenverkehrswirtschaft eine enorm starke Steigerung der Wirtschaftskraft begann. Das Einkommen der Beschäftigten stieg rapide an, was die Kaufkraft erhöhte, dies wiederum ist anderen Ländern gegenüber eher ein seltener Fall, denn ganze 74% der Arbeitnehmer auf den Balearen wirken im Dienstleistungssektor, der in Deutschland beispielsweise eher als schlecht bezahlt verschrien ist. Natürlich liegt das alles an dem regelmäßigem Tourismus. Der zentrale Faktor der Beschäftigung bietet rund 410.000 und mehr Beherbergungskapazitäten, wofür das entsprechende Personal unerlässlich ist. Die bekanntesten Urlaubsziele der Balearischen Inseln sind an erster Stelle Palma de Mallorca, Menorca, Formentera, Cabrera und natürlich Ibiza. Paradiesische Buchten, Strandcafes, Hotelanlagen und die Möglichkeiten der Freizeitgestaltung sind immer eine Reise wert.



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Ibiza

Sonntag 31. August 2008 von admin

Auf Ibiza leben ca. 114.000 Menschen, wovon ursprünglich ungefähr 23.000 keine “Ureinwohner” sind, sondern ausländische Einwanderer. Zusammen mit zahlreichen, kleinen Felsinseln und mit der südlich gelegenen Insel Formentera bildet Ibiza die Inselgruppe der Pityusen. Der dort vorherrschende Dialekt der katalanischen und spanischen Amtssprache wird Ibizenk genannt. Ibiza gilt als ein Urlaubsziel für junge oder zumindest junggebliebene Urlauber, doch vor allem immer noch als die Insel der “Reichen” und der “Schönen”. Wegen des liberalen Flairs ist Ibiza auch ein bevorzugtes Reiseziel für homosexuelle Menschen aus aller Welt. Mitte der 1990er etablierte sich dann erstmals die Partyszene. Internationale Clubs wurden von bekannten Disc-Jockeys besucht und zu absoluten Party-Hochburgen, was natürlich auch der Wirtschaft einen enormen Aufschwung brachte, da der Tourismus stark anstieg. Man erkennt heute schnell, dass auf Ibiza Musik und Atmosphäre eng zusammen spielen. Zu erwähnen ist außerdem, dass sich der weltgrößte Nachtclub, das Privilege, auf der Insel befindet. Allein in diesem Club finden bis zu 10.000 Menschen Platz zum Feiern und Tanzen. Oben in den Bergen kann man die außergewöhnlichen aber beliebten Goa-Partys besuchen, welche regelmäßig bei Vollmond stattfinden und oftmals mehrere Tage andauern.
Allgemein gelten die Einwohner Ibizas als sehr ruhig und tolerant, dennoch sollte man sich als Tourist unbedingt an gewissen Regeln halten, wie beispielsweise die Höflichkeit zu wahren, denjenigen den man fotografieren möchte erst einmal um Erlaubnis zu fragen, da viele ältere Menschen auch abergläubisch sind und es heißt, wenn das Haus eines Einwohners fotografiert wird, so wird ihn Unglück heimsuchen.



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Menorca

Sonntag 31. August 2008 von admin

Menorca liegt als nördlichste Insel der autonomen spanischen Region Balearen. Menorca besitzt ähnlich wie Mallorca eine Vielzahl von wunderschönen Stränden und Badebuchten. Die Hauptstadt heißt Mao’. Menorca ist eine von insgesamt 8 spanischen Gemeinden. Der Ausländeranteil liegt bei ca. 14,2%, wobei 0,8% Deutsche sind. Die Einwohnerzahl ist in den letzten Jahren zusehends angestiegen und liegt bei rund 90.000 Menschen, die eine Fläche von 702 Quadratkilometern bewohnen. Forschen gehen davon aus, dass bereits 6000 Jahre v. Chr. neolithische Siedler von der französischen Mittelmeerküste auf die Balearen gelangten. Allerdings lassen Ackerbauten bzw. Kultbauten, wie die Naturhöhle und das Hypostylon auf Existenz schließen die sich eher auf das 3. Jahrhundert v. Chr. zurückführen lässt. In den Jahren 1995 und 1997 fand man in den Höhlen Es Carrtx und Es Mussol ca. 35.000 Menschenreste, 4.000 Karamikfremente, 170 Metallobjekte und mehrere Hundert Knochenknöpfe sowie Fayenceperlen. Außerdem entdeckte man nur 90 Meter hinter dem Eingang eine Menge Metall-, Holz- und Keramikgegenstände die neben bisher unbekannten Holz- und Hornzylindern sowie menschlichem, rötlich gefärbten Haar für großes Aufsehen sorgten.
Ursprünglich wurde Menorca vom oströmischem Kaisertum in Besitz genommen, bevor es unter Alfons III. von den Mauren zurückerobert wurde und seitdem genauso wie Katalonien zur Krone Aragoniens gehörte. Durch die damalige Vereinigung der Kronen Aragoniens und Kastiliens wurde Menorca zu einem Teil der spanischen Monarchie. Erst im Jahre 1833 wurde die spanische Provinz der Balearischen Inseln gegründet wober es erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts kleine Ansätze der regionalen Unabhängigkeitsbewegung zu erkennen gab.



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Mallorca

Sonntag 31. August 2008 von admin

Mallorca ist die größte Insel der Balearen. Die schöne und äußerst beliebte Urlaubsinsel liegt im westlichen Mittelmeer. Die Hauptstadt ist Palma. Die aktuellsten Zahlen sagen, das ungefähr 814.000 Menschen auf Mallorca leben und sich auf eine Fläche von 3.640 Quadratkilometer angesiedelt haben. Das Klima auf Mallorca ist eher subtropisch und schenkt im Durchschnitt 7,9 Sonnenstunden am Tag. Die Winterzeit ist eher kurz, dennoch gibt es schon mal Schneefälle, die sich aber auf die Bergregionen beschränken. In den Sommermonaten herrschen auf der Insel teilweise mindestens 40 Grad Celsius, hinzu kommt eine hohe Luftfeuchtigkeit. Die Atmosphäre und das tolle Wetter locken jährlich unzählige von Touristen an. In den letzten Jahren zählte man rund 10 Millionen Gäste, davon waren ein Drittel deutsche Gäste. Geschätzt wird das ausgiebige Angebot an Lokalitäten, z.B. Bars an wunderschönen, langen Sandstränden. Die Freizeitgestaltung kann sogar vorab im Reisebüro ausgesucht und mit gebucht werden. Auch hier ist für jeden etwas dabei, ob man nun einfach eine kulturell angehauchte Urlaubsreise plant, einen Familienurlaub, bei dem ein spezielles Kinderprogramm zusammengestellt wird oder sogar ein Abenteuer-Urlaub gewünscht ist. Eine der beliebtesten Aktivitäten ist der “Ballermann”. Ein Ort, an dem fast ausschließlich gefeiert wird, Menschen sich kennen lernen, näher kommen und einfach Spaß zusammen haben. Mallorcas Sehenswürdigkeiten sind vor allem die alten Patrizierhäuser, die Kathedrale von Palma und auch andere architektonische Meisterwerke, wie die Verteidigungstürme, alte Rathäuser und Kirchen, welche sich auf ganze 53 Städte verteilen, die wiederum auch großartige Kunstgalerien moderner Kunst zu bieten haben.



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